Entspannungsmethoden / Trauerbegleitung
Regina Wellnhofer
Das Grundprinzip der PME besteht darin, einzelne Muskelgruppen bewusst anzuspannen, die Spannung kurz zu halten und dann wieder vollständig loszulassen. Durch diesen Wechsel von Anspannung und Entspannung entsteht ein spürbarer Kontrast, der hilft, muskuläre Verspannungen wahrzunehmen und gezielt zu lösen.
So entsteht ein positiver Kreislauf: Senkung der Muskelspannung, Reduktion der psychischen Anspannung, tiefere körperliche und seelische Entspannung.
Durch die willentliche Lockerung der Muskulatur wird das parasympatische Nervensystem aktiviert, der Teil der für Ruhe, Regeneration und Erholung zuständig ist. Das führt zu:
- Abnahme der Herzfrequenz und Blutdruck
- Beruhigung der Atmung
- Entspannung der Muskulatur
- Allgemeine innere Beruhigung
- Harmonisierende Wirkung aufs Nervensystem
- Förderung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens
Autogenes Training (AT)
Das Autogene Training beruht auf der konzentrierten Vorstellung bestimmter formelhafter Sätze, die durch regelmäßiges Üben zunehmend automatisch vom Gehirn in Nervenimpulse des vegetativen Nervensystems umgesetzt werden. Mit fortschreitender Übung wird der Übergang in den Entspannungszustand immer reflexartiger und müheloser.
Das Autogene Training wirkt gezielt auf verschiedene körperliche Prozesse, darunter:
- Herz-Kreislauf: Beruhigung des Herzschlages und Senkung des Blutdrucks
- Atmung: Vertiefung und Beruhigung des Atemrythmus
- Magen-Darm Tätigkeit: Fördert eine ausgeglichene Verdauung
- Muskeltonus: Entspannung der Muskulatur
- Durchblutung: Förderung der Durchblutung von Haut und Muskulatur, wodurch eine angenehme Wärmeempfindung entsteht
Körper systematisch zu entspannen und das vegetative Nervensystem positiv zu beeinflussen, das führt zu:
- Tiefer körperlicher Entspannung
- Verbesserung der Körperwahrnehmung
- Reduktion von Stress und Anspannung
- Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
- Unterstützung der emotionalen Ausgeglichenheit
Meditation—meditatio:
Der Begriff Mediation stammt aus dem lateinischen „meditatio“—„Nachsinnen, in die Mitte gehen“. Genau darum geht es: bewusst innehalten, den ständigen Reiz-Reaktions-Kreislauf unterbrechen und die Bewegungen des eigenen Geistes beobachten. Ziel ist es nicht, Gedanken abzuschalten, sondern sie entstehen zu lassen und vergehen zu lassen.
Ein wichtiger Anker ist dabei der Atem und Atemrythmus: Er ist immer da, er ist immer jetzt und durch ihn können wir die Zerstreuung des Geistes sanft zurückführen zur Gegenwärtigkeit des Körpers.
Meditation erfordert vor allem Bereitschaft:
- Zur Besinnung- Momente der Stille zulassen, auch wenn das Außen laut bleibt
- Zur inneren Erforschung–den Blick freundlich nach innen richten, antstatt automatisch nach außen zu reagieren
- Zur Annäherung an das eigene Selbst–Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen kennenlernen
So wird Meditation zu einer Praxis, die Klarheit, Gelassenheit und Selbstverbundenheit fördert.
Achtsamkeit im Alltag
Was ist Achtsamkeit?
Es ist mehr als Konzentration. Sie beschreibt einen besonderen Bewusstseinszustand: geistige Wachheit, innere Ruhe und eine Haltung von Annahme und Offenheit. Du beobachtest, was in dir geschieht—Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen—und was dich umgibt, ohne zu bewerten, ohne etwas zu bewerten oder wegzulassen.
Diese innere Haltung ist ein Schlüssel: Du musst nichts erreichen. Du nichts verbessern. Du darfst einfach sein.
Durch Achtsamkeit kannst du:
- Deine innere Ruhe stärken
- Stress bewusster begegnen
- Deine Gesundheit und Widerstandskraft fördern
- Gelassener und klarer im Alltag sein
- Bewusster mit dir selbst und anderen umgehen
Durch gezielte Übungen, die wir gemeinsam machen und üben, zeige Ich Dir, wie du deinem Leben, viel bewusster, leichter und achtsamer begegnest.
Bei all diesen Entspannungstechniken lernen Sie ihre persönliche Resilienz(mentale Widerstandskraft) zu stärken und ihm Alltag mit Stressoren besser und gelassener umzugehen.
Ich helfe Ihnen ihre Stressoren ausfindig zu machen und gezielt mit ihren „persönlichen Ressourcen“ dem entgegen zu wirken und ihren Alltag damit erträglicher zu machen, den ich gebe „Hilfe zur Selbsthilfe“!
Lassen Sie uns gemeinsam ihre ganz individuellen Kraftquellen für sich selbst finden.
Diese Angebote können auch neben einer Psychotherapie angewendet werden!
Trauerbegleitung / Coaching
Bei mit dürfen Sie Ihrer Trauer und ihren Gefühlen den Raum geben, den Sie für sich benötigen. Trauen Sie sich, Ihre eigene Trauer gut zu verarbeiten und Ihren eigenen Trauerprozess anzunehmen. Ich rede aus Erfahrung und bin Ihnen dabei gerne behilflich und stehe so gut wie möglich zur Seite mit viel Empathie, Verständnis und Einfühlungsvermögen!
Ich biete Ihnen:
- Lösungsorientierte Einzelgespräche (nach Viktor Frankl), in einem für Sie geschützten Raum bei Tod und Trauer
- „Offener Gesprächskreis“ mit Gleichgesinnten ist die Selbsthilfegruppe „Happy Sunday“(offene Gruppe, kein Stuhlkreis) die 1-2x pro Monat stattfindet zum gemeinsamen Austausch und Unternehmungen, der Sonntag wird „aktiv“ zusammen gestaltet
- Mit dem Ziel: „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben, damit Sie wieder ins Leben zurückfinden und den Alltag bewältigen können
- Unterstützend biete ich „Urvertrauen-Klangmassagen“ an mit tibetischen Klangschalen und Kristallklangschalen, dies unterstützt den Verarbeitungsprozess oder die energetische „Breussmassage“, da Berührungen heilend wirken z.B. bei Depressionen oder Angststörungen
- Emotionale Krisenbewältigung: Gefühle wahrnehmen, annehmen und zeigen dürfen, sich gehen lassen zu dürfen…usw.
- Begleitung in für Sie schwierigen Situationen oder Beratung, z.B. bei Alltagsbewältigungen
Es werden regelmäßig Unternehmungen mit der Selbsthilfegruppe für Trauernde „Happy Sunday“ durchgeführt, wie z.B. am 28.03.26 eine schöne Frühlings- Wanderung im Rottal mit Matsche Sepp usw.
„Happy Cooking“ geht ab 22.Mai.26 an den Start bei Weko Wohnen in Pfarrkirchen, wo Trauernde die Möglichkeit haben, zusammen zu kochen und sich auszutauschen. Es werden Gerichte zubereitet, die Trost spenden und die Seele nähren, wie z.B. ein Trostkuchen, eine Trostsuppe, oder ein Seelenwärmer …
Es heißt nicht umsonst: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Also, warum soll es nicht auch in diesen schweren Zeiten dienlich sein?
„Meine Anwendungen dienen rein der Trauerbegleitung und ersetzen keinen Arzt oder Psychotherapeuten! Kann gerne zur Ergänzung solcher Therapien genutzt werden!“
- Siehe Berichte Trauergruppe
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